Der Mercedes S-Klasse-Club aus dem Ruhrgebiet veranstaltete sein jährlichen Treffen diesmal im Sauerland. Eine Station davon war auf dem Gelände von Mercedes Jürgens.
Wie der 2. Vorsitzende des Autoclubs,des Autoclubs, Horst Weiß, erklärte, trifft sich der Verein jedes Jahr in wechselnden Bundesländern. Aus ganz Europa kommen sie dann mit ihren alten und neuen Karossen zusammen, um ihre Verbundenheit mit den S-Klassen zu feiern. Mercedes Jürgens hatte unter Bereitstellung aller Monteure ein Show- und Reparaturprogramm für S-Klassen aller Baujahre organisiert. Viele der Autobesitzer kamen zur Reparatur ihres Wagens. Andere wieder suchten das Gespräch mit den vielen Fans der alten und neuen Stücke, nicht nur um Erfahrungen auszutauschen, sondern auch, um Ersatzteile zu ergattern. Denn wo bekommt man heute noch eine Fensterkurbel vom alten 230 S, Baujahr 1963? Bei Kaiserwetter präsentierten sich die Karossen in voller Schönheit. Viele Nischengewerke des Autohandwerks präsentierten ihre Fähigkeiten vor Ort unter regem Interesse der Zuschauer. Ein Beulendoktor aus Mönchengladbach ließ erstaunte Gesichter zurück, als er eine Delle vollständig aus dem Heck einer S-Klasse entfernte.
Da war dann auch der mobile „Spotrepair“-Lackservice – eine Dienstleistung für Menschen, die wegen einer kleinen Lackierung nicht gleich eine Lackierwerkstatt aufsuchen wollen. Beide gaben einen interessanten Einblick in die handwerkliche Bandbreite der kleinen Autoreparatur. Auch für das leibliche Wohl der Besucher war gesorgt – insgesamt ein gelungener Samstag für die Mercedesfreunde. Am Sonntag war dann Wiehl bei Gummersbach das Ziel der S-Klasse-Fahrer, um das Treffen bei einer Zugfahrt mit einer Dampflok abzuschließen.
(Quelle: SüderländerTageblatt)
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